Das Konzept einer Refugee Law Clinic (RLC)

Achtung: Leider hat sich die Veranstaltung um eine Stunde nach hinten verschoben. Beginn ist somit nicht, wie ursprünglich angekündigt, 18 Uhr, sondern 19 Uhr.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 26.11.2015 um 19 Uhr im Hörsaal 8 der FSU Jena in der Carl-Zeiss-Straße 3 statt. Sie ist Teil der Vorstellungsvortragsreihe „Refugee Law Clinic Jena“. Referieren werden Laura Hilb von der RLC Gießen und Katja Reissig von der RLC Leipzig.

Angesichts der großen Zahl von Flüchtenden, die in Thüringen – auch in Jena – Aufnahme finden, besteht gesteigerter Handlungsbedarf im Bereich des Asyl- und Ausländerrechts. Nach anglo-amerikanischer Tradition bieten „Law Clinics“ kostenlose Rechtsberatung mit unterschiedlichem Schwerpunkt für ökonomisch benachteiligte Gruppen an. Diese Beratung wird in erster Linie von Studierenden vorgenommen. Aufgabe einer „Refugee Law Clinic“ ist es, den Geflüchteten die Rechtslage darzustellen und bei der Kommunikation mit den jeweils zuständigen Behörden behilflich zu sein. Die Veranstaltungen der Vortragsreihe sollen dazu dienen, die Umsetzbarkeit einer an die FSU Jena angegliederten Refugee Law Clinic zu besprechen und Ideen auszutauschen.

Die Refugee Law Clinic in Gießen, für die Laura Hilb tätig ist, ist die erste Einrichtung ihrer Art in Deutschland. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der RLC Gießen erörtet das Konzept einer Refugee Law Clinic.
Die Referentin Katja Reissig arbeitet für den Refugee Law Clinic Leipzig e.V.. Sie wird Einblicke in die Arbeit der RLC Leipzig und die praktische Umsetzbarkeit einer RLC geben.